Elektrofirma in der Nachfolge.
Der Inhaber wollte übergeben, und konnte nicht loslassen. Die Nachfolgerin wollte führen, und kam nicht voran. Vierzehn Monate später ist die Übergabe sauber vollzogen.
Ausgangslage, Vorgehen und Resultat.
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01 Ausgangslage
Übergabe beschlossen, in der Realität blockiert.
Der Inhaber, 63, hat die Firma in 35 Jahren aufgebaut. Die Übergabe an die designierte Nachfolgerin ist auf dem Papier beschlossen, in der Realität blockiert er Entscheidungen, taucht ungefragt bei Kundenterminen auf, hält Schlüsselbeziehungen für sich.
Die Nachfolgerin verliert Vertrauen, bei sich, beim Team, bei Kunden. Zwei Mitarbeitende fragen verdeckt, «wer denn jetzt entscheidet».
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02 Vorgehen
Rollen klären, Etappen definieren, Standorte halten.
- Getrennte Einzelgespräche mit Inhaber und Nachfolgerin, Klärung der eigentlichen Sorgen.
- Gemeinsame Definition der Übergabe-Etappen mit Daten und klaren Verantwortungen.
- Schriftliche Rollenklärung: was bleibt beim Inhaber, was gehört der Nachfolgerin allein.
- Monatliche Standortbestimmungen, ich moderiere.
- Kommunikationsplan nach innen und gegenüber Schlüsselkunden.
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03 Resultat
Saubere Übergabe nach 14 Monaten.
Der Inhaber bleibt im definierten Hintergrund (zwei Tage pro Monat, strategische Themen). Die Nachfolgerin trägt operative und unternehmerische Verantwortung.
Beide Schlüsselmitarbeitenden geblieben. Kein Kundenverlust. Im Folgejahr Umsatz +6 %.
Ich habe nicht aufgegeben, ich habe Platz gemacht. Den Unterschied hat erst die saubere Struktur sichtbar gemacht.
Übergabe oder Veränderung in Sicht?
Schreib mir kurz, worum es geht – Antwort innert zwei Werktagen.
