Zwei Schlüsselpersonen reden nicht mehr direkt.
Kommunikation läuft nur noch über E-Mail oder über Dritte. Was nicht ausgesprochen wird, vergiftet jede Sitzung.
Wenn ein Konflikt das Team blockiert, auf Sach- oder Beziehungsebene. Vertrauliche Einzelgespräche, moderierte Aussprache, klare Vereinbarung. So lange, bis es trägt.
Kommunikation läuft nur noch über E-Mail oder über Dritte. Was nicht ausgesprochen wird, vergiftet jede Sitzung.
Was als Sachthema begann, ist längst persönlich geworden. Produktivität sinkt, gute Leute schauen sich woanders um.
Eine Eskalation in einer Sitzung, eine Grenzüberschreitung, ein Vertrauensbruch, nie wirklich besprochen, nie wirklich verarbeitet.
Niemand spricht es aus, aber alle spüren es. Wer nicht ausweichen kann, wird krank. Wer wegkann, geht.
Wer kann, sucht das nächste Umfeld. Die Kündigung kommt überraschend, aber die Entscheidung ist meist seit Monaten gefallen.
Was eine fachliche Differenz war, wird zur persönlichen Frontstellung. Auflösbar wäre es gewesen, jetzt prägt es die Kultur.
Sitzungen werden seichter, Entscheidungen werden vertagt, Themen werden umschifft. Niemand will der Auslöser sein, also passiert nichts.
Bevor moderiert wird, höre ich jeder Seite einzeln zu. Vertraulich, ohne Druck. So wird klar, was wirklich auf dem Tisch liegt, und was nicht.
Konflikte sind selten nur fachlich. Sie zu sortieren, was ist Sache, was ist Beziehung, ist meist die halbe Lösung.
Niemand muss sich wieder mögen. Es reicht, dass eine klare Vereinbarung steht, wie zusammengearbeitet wird, und dass sie hält.
Ich höre jeder beteiligten Seite einzeln zu. Vertraulich, ohne dass die andere Seite mithört. So wird klar, was wirklich auf dem Tisch liegt, und was den Konflikt am Leben hält.
Ich bringe die Beteiligten zusammen, strukturiere das Gespräch, sorge für Sicherheit auf beiden Seiten und stelle die Fragen, die nicht ausgesprochen wurden.
Wir vereinbaren konkret, wie es weitergeht. Vier bis sechs Wochen später ein Folgegespräch zur Überprüfung: Was hält, was nicht, und was braucht es zusätzlich?
Grundsätzliche Bereitschaft aller Beteiligten, an einer Klärung mitzuwirken.
Vertrauliche Einzelgespräche, in denen alles gesagt werden darf.
Offenheit dafür, dass die Wahrheit unbequem sein darf.
Eine strukturierte Moderation, die Sicherheit auf beiden Seiten herstellt.
Zwei bis vier Tage verteilt über vier bis acht Wochen.
Eine tragfähige Vereinbarung, schriftlich, konkret, überprüfbar.
Realistische Erwartungen: nicht jede Klärung endet in Harmonie.
Ein Folgegespräch nach vier bis sechs Wochen, was hält, was nicht?
Dann funktioniert Klärung nicht. Im Erstgespräch klären wir, ob die Bereitschaft auf beiden Seiten grundsätzlich vorhanden ist, sonst empfehle ich einen anderen Weg.
Ähnlich, aber pragmatischer. Mediation arbeitet stark formalisiert; ich arbeite näher an der Organisationsrealität, und benenne offen, was ich sehe.
Vollständig. Was du mir im Einzelgespräch sagst, wird nie ohne deine Zustimmung an die andere Seite oder an Vorgesetzte weitergegeben, auch nicht nach Abschluss.
Auch das ist Klärung. Manchmal ist die ehrliche Erkenntnis, dass eine Konstellation nicht mehr trägt. Dann begleite ich auch diesen Schritt sauber und respektvoll.
In der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen. Bei akuten Eskalationen, in denen Stillstand droht, oft auch schneller, bitte im Erstgespräch direkt ansprechen.
Schreib mir kurz, worum es geht – vertraulich, Antwort innert zwei Werktagen.